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Herren 2: Harte Zeiten für Rottenburgs Volleyballabteilung

Die Drittliga-Volleyballer des TVR reisen am Samstag nach Hessen zum Tabellensechsten vom TuS Kriftel. Nachdem die „Power Rangers“ in der vergangenen Partie gegen den Tabellennachbarn aus Friedrichshafen überraschend ohne Punkte blieben, befinden sie sich nun auf dem vorletzten Platz in der Liga und müssen um den Klassenerhalt bangen.

„Jetzt ist jeder einzelne Punkt wichtig und wenn man sich die Tabelle anschaut, dann ist Kriftel der Gegner, gegen den wir die größten Chancen haben, unsere Niederlagenserie zu beenden“,  betrachtet Diagonalangreifer Marius Hauser die prekäre Situation. Der Abstiegskampf ist eine absolut ungewohnte Lage, in der sich der TVR nun aber zweifellos befindet. Alle verbliebenen Spiele der jungen Truppe von Barbara Vollmer sind gegen Konkurrenten aus der oberen Tabellenhälfte, mit der einzigen Ausnahme am Samstag gegen Kriftel.

Nichtsdestotrotz geben sich die Domstädter kämpferisch und verweisen darauf, dass sie schon einige Male den Topmannschaften aus der Liga punkte abjagen konnten. „Wenn eines sicher ist, dann, dass wir niemals aufgeben. Gegen Waldgirmes hat man gesehen, dass auch gegen die großen Teams immer etwas zu holen ist“, motiviert sich Steffen Schemmann für die anstehenden Begegnungen. Die junge Mannschaft, die in allen Bereichen hervorragend zusammenpasst, muss nun auch auf dem Spielfeld abrufen, was sie in den unzähligen Trainingseinheiten dieser Saison gelernt hat.

Wie ihre Vorbilder aus der Erstligamannschaft des TVR konnten die Talente aus der Zweiten im gesamten Saisonverlauf noch nicht ihr volles Potenzial entfalten. Hatte man sich vor Beginn der Saison noch sehr viel Hoffnung auf eine gute Platzierung trotz einiger Umbrüche in der Mannschaft gemacht, so heißt es nun in jedem Spiel Schadensbegrenzung zu betreiben und den Verbleib in der Liga zu sichern. Gegen den TuS Kriftel bietet sich für die Ballkünstler vom Neckar noch einmal die Gelegenheit, sich zu beweisen und ein Ausrufezeichen im Abstiegskampf zu setzen. Auch wenn das Hinspiel 1:3 verloren ging, ist ein Sieg im anstehenden Rückspiel doch gut vorstellbar.

Für den TVR spielen: Patrick Pfeffer, Steffen Schemmann, Andre Kette, Niklas Isaak, Paul Kaltenmark, Nils Gerbig, Moritz Frölich, Julien Wizemann, Peter Koch, Oliver Knobelspieß, Jonas Kuhn, Jan Göger, Michael Neumeister Marius Hauser und Florian Haas sowie Barbara Vollmer (Trainerin) und Kai Kleefisch (Co-Trainer).


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