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Herren 2wei: Weiter furios im „Abstiegsfinale furioso“


Mit einem verdienten 3:0-Erfolg (27:25, 25:19, 25:22) im Abstiegsduell gegen TSV Georgii Allianz Stuttgart 2 verlässt die 2weite Mannschaft des TV Rottenburg  erstmals in dieser Saison den letzten Tabellenplatz in der Regionalliga Süd. „Besser spät als nie“, kann da TVR-Trainer Uwe Schröder mit einem Augenzwinkern kommentieren: Er weiß, seine Mannschaft steckt noch tief im Abstiegskampf. Mit drei Siegen in Folge hat die 2weite aber einen Lauf und scheint im Saisonfinale so richtig auf Touren. „Wir glauben an uns und spielen guten Volleyball, das ist das wichtige“, so das momentane Fazit von Schröder.

TVR improvisiert reichlich, aber erfolgreich
Der Erfolg stand aber auf des Messers Schneide, denn im ausgeglichenen ersten Satz hatten die Rottenburger zwei Satzbälle gegen sich, ehe sie in der dramatischen Verlängerung die 1:0-Satzführung holten. Bis dahin hatten die mit zahlreichen Ex-Zweitligakräften angetretenen Gäste immer wieder über ihre großen Mittelangreifer gepunktet, während der dezimierte TVR über den starken Kai Kleefisch und Marius Hauser konterte. Ohne die abwesenden Mittelblocker Patrick Schreiner und Yannick Menke, sowie ohne Libero Timo Baur waren die Personalsorgen beim TVR im Vorfeld dieser wichtigen Partie sehr groß und einige Umstellungen erforderlich.

Gewinn des ersten Satzes als "Knackpunkt" der Partie
Ersatzlibero Nils Gerbig, sowie der aus der Landesliga aufgerückte Jefferson do Nascimento im Mittelblock verrichteten aber „erstklassige Arbeit“, freute sich Schröder, der in der entscheidenden Phase noch ein Ass im Ärmel hatte. Nervenstark hatten die Rottenburger die beiden Satzbälle abgewehrt, als die große Stunde eines Rückkehrers schlug - Florian Wolfers erster Einsatz seit dem Saisonauftakt in Blankenloch wurde zum  Erfolg. Mit einem Block verunsicherte er die Gäste so, dass der folgende Fehlangriff den Satzgewinn des TVR bedeutete. „Florian ist gerade zufällig für drei Wochen wieder hier und ich bin froh, dass er heute Abend doch noch kurzfristig Zeit hatte“, grinste Schröder über sein „glückliches Wechsel-Händchen“. „Der Gewinn von Satz 1 war für mich der Knackpunkt. Wir waren nervenstark und clever, trotz widriger Umstände. Das hat die routinierten Stuttgarter nach dem Satzverlauf sichtlich überrascht“, so Schröder.

Kleefisch und Knobelspieß wie in alten Tagen
Danach war der Bann gebrochen und die Rottenburger spielten, angeführt von Kai Kleefisch und dem umsichtig Regie führenden Kapitän Oli Knobelspieß, variablen Volleyball. Mit guten Blocks oder starken Abwehraktionen setzten die Rottenburger  Spieler immer wieder Nadelstiche. Stuttgart schlug zwar gut auf, trotzdem ließen die TVR-Jungs kaum Punkteserien zu. Kapitän Knobelspieß wählte die richtigen Passadressaten und in brenzligen Situationen sorgte er auch mehrmals selbst für wichtige Punkte. Da halfen auch zahlreiche Spielerwechsel bei den Stuttgartern nichts, meist war die bessere Antwort bei den Domstädtern.

Ein Erfolg gegen Ludwigsburg und dann ein Siegerfrühstück
„In den letzten Partien haben wir ein neues Selbstbewusstsein getankt und glauben an unsere Stärken. Jetzt gibt es noch zwei schwere Partien, aber wir sind dran und wollen weiter punkten“, sagt Schröder, der hofft am kommenden Samstag zum letzten Heimspiel der Saison gegen Ludwigsburg wieder fast alle Spieler an Bord zu haben. „Dann wird es ein interessantes Aufeinandertreffen.“ 

TVR 2wei: Oliver Knobelspieß, Claus Hagmann, Jefferson die Nascimento, Andre Kette, Florian Wolfer, Nils Gerbig, Marius Hauser, Robin Leber, Julien Wizemann, Moritz Frölich, Kai Kleefisch


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04.03.2017

Herren 2wei - TSV G.A Stuttgart 2 (3:0)



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