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TVR - Der Spieltag

Herren 3: Nichts zu holen beim VfB Ulm

Am Samstag machten sich 10 Spieler der Herren 3 auf den Weg nach Ulm. Das erste Spiel der Gastgeber gegen den TSV Eningen nutzten Trainer Willenberg und Co-Trainer Dostal um etwaige Schwächen der Ulmer zu analysieren. Als nach knapp einer Stunde das erste Spiel bereits zugunsten des VfB Ulm entschieden war wurden die gesammelten Erkenntnisse an die Rottenburger Spieler weitergegeben. So wurde zum Beispiel der Aufschlag als wichtiges Element ausgemacht um den Ulmer Zuspieler zu langen und hohen Pässen auf die Außenposition zu zwingen.
Der erste Satz begann extrem konzentriert und mit guten Angriffs- und Blockaktionen der Herren 3. So konnte ein schneller 7-Punkte-Vorsprung erarbeitet werden, der bis zum Stand von 14:7 hielt, doch dann schafften es die Mannen von Thomas Willenberg nicht mehr Ihre Sideout durchzubringen und ermöglichten es so den starken Außenangreifern des VfB ein ums andere Mal den Rottenburger Block auszuhebeln. Es entwickelte sich ein enger Satz mit dem glücklicheren Ende für die Münsteraner.
Der zweite Satz begann ausgeglichen keine der beiden Mannschaften konnte sich absetzten bis zum Stand von 17:17 die Ulmer einen Lauf entwickelten. Der Rottenburger Angriff wurde durch gute Blockarbeit zu Fehlern gezwungen und schaffte man es doch einmal am Block vorbei stand die Abwehr der Hausherren oft an der richtigen Stelle. Eine Auszeit von Trainer Willenberg beim Stand von 22:17 zeigte Wirkung bei den Herren 3. Im Angriff und in der Abwehr wurde nun wieder konzentrierter gespielt. Vor allem Felix Trenkler überzeugte durch gutes Stellungsspiel in der Abwehr und gezielt Lobs im Angriff. Beim Stand von 23:24 für Ulm griff leider der Schiedsrichter unglücklich ein und pfiff den zweiten Ball der Rottenburger als geführt ab. Eine Entscheidung die auch der gegnerische Kapitän nicht ganz verstand. So ging auch der 2te Satz nach Ulm.
Im dritten Satz war eigentlich nichts mehr zu verlieren für die Domstädter aber trotz dieser Ausgangslage traute man sich auf Rottenburger Seite nicht mit Risiko anzugreifen und so konnte der Abwehrriegel der Ulmer den Ball des Öfteren einfach nach vorn schieben. In diesem Satz zeigte sich die Erfahrung auf Seiten der Ulmer. Es wurden wie schon in den Sätzen zuvor fast keine Eigenfehler produziert und so kamen die Herren 3 kaum zu freien Punkten. Die Zermürbung zeigte sich dann auch im Endergebnis dieses Satzes. Mit 25:15 „schenkte“ man diesen Satz ab und gab sich der 3:0-Klatsche hin.
Sowohl Trainer als auch Co-Trainer waren erstaunt ob der Schwächen im Angriff. „Eigentlich war der Angriff noch nie unsere Schwäche aber heute fehlte uns die Cleverness gegen eine gut Block-Abwehr-Mannschaft zu punkten“, resümierte Olli Dostal. „Immerhin hatten wir im ganzen Spiel nur 5 Aufschlagfehler, somit hat sich das intensive Aufschlagtraining schon gelohnt“, so ein enttäuschter Thomas Willenberg.
Weiter geht es in 2 Wochen mit dem ersten Heimspieltag. Bis dahin sollte die Angriffsmaschinerie der Herren 3 wieder laufen.
Es spielten: Trenkler, Dostal, Pfeuffer, Kilgus, König, Nascimento, Kunze, Schneider, Unger, Sturm